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Funktionaloptometrie

Die Funktional- bzw. Verhaltensoptometrie ist eine relativ neue, faszinierende und spannende Wissenschaft und ergänzendes spezielles Teilgebiet der Augenoptik. Sie ist ein ganzheitlicher,  d.h. umfassender Ansatz für die Beurteilung des visuellen Systems.

Aufbauend auf den, auch in der klassischen Augenoptik üblichen Messungen und Tests berücksichtigt die Funktionaloptometrie auch das insgesamt sehr komplexe „Zusammenspiel“ aller am Zustandekommen des Seheindruckes beteiligten Einflussfaktoren. Auch unter Berücksichtigung des Verhaltens und der Umwelteinflüsse.

Auch das Sehen selbst umfasst mehrere Teilsysteme wie z.B. Scharfsehen, Bewegungssehen, Raumwahrnehmung, beidäugiges Sehen, das in hohem Masse durch Einflüsse unserer Umgebung wie auch unser Verhalten bestimmt wird und wirkt sich auch wiederum auf diese aus.

 „Sehen“ an und für sich ist ein  komplexer Vorgang, das „Sehen-Lernen“ erst recht, denn die natürliche Entwicklung aller Sinne verläuft parallel mit wechselseitigem Einfluss. Dieses System ist jedoch störanfällig und, was besonders wichtig ist,  evtl. Störungen fallen nicht unbedingt als solche auf.

Das Wissen um die Funktionaloptometrie basiert auf Erfahrungen und Beobachtungen von Funktional- bzw. Verhaltensoptometristen, welches diese in den letzten ca. 80 Jahren gesammelt und dokumentiert haben. Obwohl diese Erkenntnisse empirisch erfasst wurden tut sich die Wissenschaft bis heute noch schwer Antworten auf die Frage nach dem “warum“ der Wirksamkeit von optometrischem Visualtraining zu geben.

Erst Untersuchungen und Erkenntnisse aus dem Gebiet der Hirnforschung der letzten 15 Jahre haben dazu beigetragen Erklärungen zu geben die den Beweis führen, dass tägliches Training Fähigkeiten in der Wahrnehmung und speziell im Bereich des Sehens verändert.

Die Funktionaloptometrie ist somit nicht als in sich eigenständiger Forschungszweig zu verstehen sondern ist im Grunde integraler Teilbereich der Hirnforschung.





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